Nachrichten aus dem Off - 28.06.2015

Vergessene Meldungen

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Charkiw: Der römisch-katholische Bischof der ukrainischen Großstadt, Szyrokoradiuk, bescheinigt Russlands Präsident Putin eine „teuflische Natur“. Das Problem des Teufels sei, dass er nicht bereuen könne, sagte Szyrokoradiuk dem ukrainischen Pressedienst RISU. Putin werde seine Ansichten niemals ändern. Der Bischof kommentierte mit diesen Worten ein Treffen zwischen Putin und Papst Franziskus. Nairobi: Ein junger kenianischer Anwalt will Malia, die 16-jährige Tochter von US-Präsident Obama, heiraten. Für den im Juli anstehenden Besuch Obamas in Kenia bereitet Felix Kiprono ein Angebot vor. Er sei bereit, 50 Kühe, 70 Schafe und 30 Ziegen zu bezahlen, schreibt die Zeitung „The Nairobian“. Seit 2008, als er begonnen habe, sich für Malia zu interessieren, sei er mit keiner anderen Frau ausgegangen, sagte Kiprono demzufolge. Falls Obama mit der Heirat einverstanden sei, werde er Malia beibringen, wie man Kühe melkt und Maisbrei kocht. Auf die Antwort des US-Präsidenten darf man gespannt sein. Berlin: Nach drei Jahren Forschung sind deutsche Wissenschaftler zu dem Schluss gekommen, dass pädophile Neigungen im Gehirn und im Nervensystem nachweisbar sind. Einbezogen wurden auch persönliche Biografien, Psyche und Verhaltensweisen von 240 Versuchspersonen. Ob solche Menschen diese Neigungen auch ausleben, also zu Missbrauchs-Tätern werden, lässt sich allerdings nicht vorhersagen. Nach Auskunft der Forscher ist diese Untersuchung bisher weltweit die erste. Bogota: Forscher haben in einer Stadt im Nordosten Kolumbiens ein Projekt gestartet, mit dem das Dengue-Fieber bekämpft werden soll. Sie ließen Mücken frei, die ein Bakterium in sich tragen, das die Infektion von Menschen mit Dengue verhindern kann. Die Forscher hoffen, dass das Bakterium sich über Generationen von Mücken weiter verbreiten wird. Im menschlichen Organismus kann es das Dengue-Virus nicht bekämpfen. Eine Impfung mit dem Bakterium hätte also keinen Sinn. Tokio: Japan sagt dem Müll im Meer den Kampf an. Laut AFP ist ein Pilotprojekt geplant, bei dem eine schwimmende Barriere von zwei Kilometern Länge den herantreibenden Müll aufhalten soll - vor allem Flaschen, Tüten und andere Plastikteile. Für Meerestiere ist die Barriere angeblich nicht gefährlich. Die japanischen Behörden prüfen, ob der gesammelte Abfall später zur Energiegewinnung genutzt werden kann. Fachleute schätzen, dass in den Weltmeeren mehr als fünf Billionen Stücke Müll umhertreiben, die nur langsam verrotten und vor allem für Fische schädlich sind, wenn sie gefressen werden. Kopenhagen: Im Internet ist ein Shitstorm gegen einen dänischen Radiomoderator ausgebrochen, der in seiner Show ein Kaninchen getötet hat. Nach eigenem Bekunden wollte er damit auf die Grausamkeit der Massentierhaltung aufmerksam machen. Dass er danach auch noch auf Facebook gezeigt hat, wie er aus dem Kaninchen eine Mahlzeit zubereitet, kam bei vielen Usern gar nicht gut an. Der Moderator ist im Netz weltweit angefeindet worden. Empörte Posts kamen sogar aus Sibirien, Guatemala und Neuseeland. Rangun: Die Regierung von Myanmar hat die Arbeitsmöglichkeiten von Journalisten im Parlament eingeschränkt. Der Grund: Sie haben im Internet Fotos von schlafenden Parlamentariern während einer Debatte veröffentlicht. Die Journalisten dürfen jetzt nicht mehr in den Plenarsaal, sondern müssen auf dem Flur vor dem Saal bleiben, wo die Debatten auf Fernseh-Bildschirmen übertragen werden. Berlin: Bundeskanzlerin Merkel hat ihre Ansichten über Facebook geäußert. Auf dem Evangelischen Kirchentag in Stuttgart sagte sie, man könne aus der puren Existenz dieses Mediums nicht schließen, dass sie automatisch lauter tolle Freunde habe. Sie fände es aber schön, Facebook zu nutzen. Es sei allerdings auch schön ein Auto zu haben - oder eine Waschmaschine. Lampedusa: Eine Flüchtlingsfrau aus dem Sudan ist den weiten Weg von ihrer Heimat bis nach Italien zusammen mit ihrer Katze gereist. Als die Flüchtlinge in Lampedusa von Bord gingen, wollte die schwarz-weiße Katze aber erstmal nicht mit und musste von der Feuerwehr eingefangen werden, berichtet DPA. Das Tier ist jetzt in Quarantäne. Dort wird es geimpft und soll danach wieder der Besitzerin übergeben werden. Bad Mergentheim: Die Polizei rätselt über den merkwürdigen, wiederholten Fund von herrenloser Damenunterwäsche. An einer Kreisstraße lagen unlängst 31 BHs und 5 Slips – in völlig unterschiedlichen Größen. Ein Polizeisprecher sagte, seit zwei Jahren würden immer wieder solche Wäschestücke gefunden. Möglicherweise seien die Sachen gestohlen.

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