Radio in der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts

Mit der Digitalisierung und dem Internet kamen Techniken, die das Radiomachen entscheidend veränderten und neue Akteure (podcast, streaming, on demand) auf den Plan gerufen haben. Inwieweit verändert sich dadurch der ursprünglich gesellschaftlich definierte Auftrag von Radio? Wenn jeder Audios im Internet verbreiten kann, wozu braucht eine Gesellschaft dann noch Radio? Bestimmt heute nur noch die Nachfrage das Angebot? Ändert der Medienwandel die Gesellschaft oder reagieren die Medien nur auf Veränderungen? Wir möchten eine grundsätzliche Debatte dazu anstossen und Soziologen, Philosophen, Ökonomen, Medienwissenschaftler und Praktiker einladen, sich daran zu beteiligen.

"Vom Auftrag zur Ungewissheit"

Wir starten im Radioblog eine neue Reihe zum Thema: "Rundfunk in der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts". In seinen Anfangsjahren hatte das Medium einen gesellschaftlich definierten Auftrag: Bildung, Information, Unterhaltung. Und heute? Um was geht es heute? Darum vermeintliche oder tatsächliche Bedürfnisse des Publikums zu befriedigen? Wir fragen nach bei Philosophen, Soziologen, Medienwissenschaftlern und Praktikern. Den Anfang macht der Soziologe Dirk Baecker, er ist Inhaber des Lehrstuhls für Kulturtheorie und Management an der Universität Witten/Herdecke. Weiterlesen...

Radio in der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts

Wenn jeder sein eigenes Radio veranstalten kann und audios im Internet verbreiten, wozu braucht eine Gesellschaft dann noch Radio? In seinen Anfängen war das Medium geprägt von einem gesellschaftlichen Auftrag, dem sich die Radiomacher annahmen und den Hörern entsprechende  Angebote unterbreiteten. Bestimmt heute nur noch die  Nachfrage das Angebot?  Wolfram Wessels über die neue Essay Reihe in Cooperation mit epd Medien. Weiterlesen...