kinoKlang

Wie klingt Kino? Der Raum, das Publikum, der Film?

Zum 5. Geburtstag des dokKa Festivals starten dokKa  und dokublog.de ein besonderes Projekt: akustische Vorfilme im Kino. Durch die Präsentation von langen Hördokumentationen und den Top 10 des KurzDoku Wettbewerbs in der Kinemathek Karlsruhe haben wir Erfahrungen gesammelt, die wir intensivieren wollen. Wir beauftragen Radio- und Klangkünstler, Arbeiten von 3 bis maximal 10 Minuten zu produzieren. Und natürlich können sich auch Dokublogger beteiligen und unaufgefordert Arbeiten auf die Seite stellen. Die Auswahlkommission von dokKa wählt dann aus, welche Arbeiten ins Kino kommen. Das Projekt beginnt mit  dokKa 5 (2018) und endet mit dokKa 6 (2019). Präsentiert werden die Arbeiten in der Kinemathek Karlsruhe und  wenn möglich in weiteren Kinos in Baden-Württemberg. Welche künstlerischen Mittel eingesetzt werden, bleibt den Teilnehmern überlassen. Musikalische Interventionen, Sprachliche Collagen, Dokumentarische Momente oder O-Ton Montagen - alles ist möglich.  Aber es sollte in ein Kino passen! Mehrspur.Radio reflektiert wird über das Projekt berichten und ausgewählte Arbeiten vorstellen.  

Raum in Ton

Stereo Mix des KinoKlangs von Johannes S. Sistermanns

Für die Aufführung als akustischer Vorfilm im Rahmen des Prjekts KinoKlang hat der soundkünstler Johannes S.Sistermanns eine 5.1. Version geschaffen, sowie einen Stereo Mix für dokublog.de. Weiterlesen...

Im Reich der Optophoneten

Von Rilo Chmielorz

Ein akustisches Märchen über Störenfriede aus der Welt des Filmtons. Das hier vorgestellte Stück beleuchtet das potentielle akustische Eigenleben eines Zelluoid-Lichtton-Streifens. Kompositorische Klammer bilden die Geräusche eines historischen Filmvorführgerätes, das den Hörer entführt in einen Hörfilm, in dem sich verkratzte Tonspuren in feine abstrakte Klangteppiche verwandeln können, musikalische Fragmente ebenso auftauchen wie das ein oder andere elektronisch verbrämte Filmzitat, das  von Ferne herein weht.  Die "Optophoneten" treten als kleine, witzige - akustisch-parasitäre - Störenfriede auf, die wie Kobolde aus einem (Film)märchen den Hörer in einen eigenen Kosmos entführen. 

3 Kinos

von Christoph Korn

Die meiste Zeit ihrer Existenz verbleien die Kinoinnenräume ohne Film, ohne Publikum, mit sich, in ganzer Stille. 3 Kinos macht dem Horchenden 3 Kinoinnenräume in ihrer stillen Anwesenheit, zu Zeitpunkten, da sie leer und unbespielt sind, zugänglich.  

Kinoklang

von Christian Claus

Gedanken zur Frage, wie Kino klingt.

Applause

von Kuesti Fraun

Verraten hörbare Reaktionen im Kino etwas über den Film, der auf der Leinwand läuft oder gerade lief? Kuesti Fraun hat sie aufgenommen, collagiert und macht so die Probe aufs Exempel. Weiterlesen...